13.09.2011

BLÜTEN KENNENLERNEN . Entscheiden, unterscheiden, wählen



Unentschlossenheit ist wie ein Wecker, der nur Tic, tic, tic macht .... das Tac kommt nicht. Wir treten auf der Stelle. Bei kleinen Dingen ist das nicht wirklich schlimm, höchstens lästig. Bei entscheidenden Entscheidungen (:-) blockiert Ungewissheit zu sehr.
Die Natur hat auch an solche menschlichen Eigenschaften gedacht. Sie nimmt uns die Lösung nicht ab, doch sie führt uns zu mehr Klarheit. Was die Voraussetzung für Entscheidungen ist.


Entscheidungsstärke ist lernbar
"Ich kann halt schlecht entscheiden!", sagen dann die Leute. Man könnte meinen, es gäbe von Natur aus entschlossene Menschen und solche, die das überhaupt nie lernen. Wir wissen nur zu gut, dass einem Entscheidungsstärke nicht in die Wiege gelegt wird. Und wenn einzelne weniger Mühe damit haben, dann auch, weil sie es sich nicht leisten können, Entscheidungen vor sich her zu schieben. 

Erschwerend kommt dazu, dass sich der Kopf einmischt. Er zensuriert und produziert formatgerechte Entschlüsse. Nichts gegen vernünftige Argumente, aber wirklich gute Entscheidungen werden nun mal nicht mit den Verstand gefällt. Vor allem wenn es um Umsetzen von Talenten und Ideen geht.

Kinder nicht überfordern
Bei Kindern habe ich oft das Gefühl, dass sie mit Entscheidungen auch einfach überfordert sind. Wo früher die autoritäre Erziehung den Kindern das selbständige Denken abnahm, ist es heute oft umgekehrt. Sie können (zu) oft selbst entscheiden. Eine behutsame und altersgerechte Führung durch die Eltern oder Betreuungspersonen, nimmt einem Kind gewissen Entscheidungen auch ab. Ein Kind will an die Hand genommen werden und braucht liebevolle, aber klare Leitplanken. Auch wenn es diese für den Moment nicht gerne annimmt. Das vermittelt Sicherheit. Wenn es reifer ist, kann es aus diesem sicheren Raum heraus, Entscheidungen zunehmend selbst fällen.

Auch wenn letztendlich jede Entscheidung ein Kopf-Bauch-Gemisch ist, oder wir einfach überfordert sind; Bachblüten helfen beim Entscheidungsprozess, weil sie Klarheit bringen. Weil das Hin und Her im Kopf sich beruhigt und die innere Stimme spürbarer wird.

Ich werde dieses Thema "Entscheidungen" in diesem Blog aufsplitten. Es ist zu umfassend, um alleine in einem einzigen Artikel behandelt werden zu können.

Beginnen möchte ich mit den wichtigsten Entscheidungsblüten.
Das sind Scleranthus, White Chestnut und Cerato. Vorallem Scleranthus und White Chestnut kann gut spontan eingenommen werden.

Entweder verdünnt in einem Fläschchen, ein paar Tage eingenommen. Oder mit der Wasserglasmethode.
2-3 Tropfen der Essenz in ein Glas Wasser und über den morgen oder ganzen Tag verteilt trinken. Je nach dem, um was es geht.

Entscheidungsblüten für die spontane Einnahme

Scleranthus Nr. 28
Mann kann sich nicht entscheiden, weil man ständig hin und her schwankt.
"Soll ich, oder soll ich nicht?" Bei Scleranthus überlegt man ständig die gegensätzlichen Argumente und Gefühle. Man zählt (innerlich) die pro und contra auf und kommt zu keinem Resultat. Typisch ist es auch, dass das auch bei kleinen Dingen ist. "Soll ich jetzt oder später einkaufen gehen?" Und damit verplempern sie dann den ganzen Tag. ;-)
Es gibt die Wahl von 2 Dingen und man kann sich nicht entscheiden. Es gibt zu viele Beispiele um sie hier aufzuzählen. Aber suchen Sie nicht zu weit. Wenn Sie beispielsweise jetzt überlegen, ob Sie am Abend an diese Veranstaltung gehen sollen oder nicht, nehmen sie Scleranthus in einem Glas Wasser ... , bald haben Sie die Entscheidung.
schwankend, unentschlossen. Ein ewiges Hin und Her. Auch bei kleinen Dingen.
Ideale Blüte für den spontanen Einsatz. Meist vorübergehende Unentschlossenheit.

White Chestnut Nr. 35
Mann kann sich nicht entscheiden, weil man unkonzentriert ist.
Sie kennen sie schon als die Konzentrationsblüte und wird in diesem Zusammenhang für Prüfungen benutzt. Im White Chestnut -Zustand hat man ein Durcheinander. Es ist nicht ein hin und her, sondern eher die Vielfalt der Argumente. White Chestnut kann seine Gedanken und Gefühle schlecht auf eine Punkt bringen. Zu viele Punkte oder Themen spielen für die Entscheidung eine Rolle. Sehr kopflastig. Unkonzentriert. Spricht manchmal auch die Sätze nicht zu Ende. Sprunhafte Redens - und Denkweise. White Chestnut kann nicht sofort entscheiden, weil es alles noch einmal widerkäuen muss.
Ideale Blüte für den spontanen Einsatz. Vorübergehende Unkonzentriertheit und durcheinander.

Cerato Nr. 5
Man kann sich nicht entscheiden, weil man sich selbst zu wenig spürt.
Lässt besser auf die innere Stimme oder das Bauchgefühl hören. Bei Cerato ist die Beinflussbarkeit gross. Ein Mensch der Cerato braucht, nimmt gerne Argumente anderer um Entscheidungen zu fällen. Oder er nimmt gesellschaftliche Verhaltensregeln, die Vernunft oder die Moral.
Innere Stimme hören. Sich nicht irritieren lassen. Verbessert das in sich rein Hören.
Blütenessenz für längere Einnahme. Stärkt die Persönlichkeit.

Entscheidungstipp

auch keine Entscheidung ist eine Entscheidung! "Ich kann im Moment nicht entscheiden".
Geben Sie aber ihrer Entscheidung ein Verfalldatum. Ihr Unterbewusstsein hat nun den Auftrag zu einer Entscheidung zu finden. Vertrauen gehört auch zum Entscheidungsprozess dazu. Sie werden zum festgelegten Zeitpunkt ihre Entscheidung haben.


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